|
Umgebung
Caorle
Caorle ist eine vielseitige Stadt, weil sich das Meer und der Strand in der Geschichte und den Traditionen verschmilzt. Sie liegt an der Adria zwischen Venedig und Triest und wurde vor 2000 Jahren gegründet. Der venezianische Historiker Trino Bottani (1811) bestätigt, dass in der Geschichte die römische Flotte im Jahre 238 vor Chr. hier stationiert war, was die vielen römischen Funde in Caorle und im Meer bewiesen haben. Der Fischerhafen liegt in der Altstadt, die heute eine Fußgängerzone geworden ist. Die alten Häuser in lebhaften Pastellfarben, die sich in den Gassen und Plätzchen (Calli und Campielli) befinden, erinnern an die venezianische Tradition der Stadt and sie haben eine besonders zauberhafte Atmosphäre. Die Kirche der Madonna dell'Angelo, die an der Ostspitze der Promenade liegt, ist das Seesymbol für die Einwohner von Caorle, die seit vielen Jahrhunderten vom Fischfang leben.

I Casoni
Ein Ausflug in die Lagune ermöglicht es, ein paar unvergessliche Stunden im Kontakt mit einer intakten und geschützten Natur-Oase zu erleben, wo die Zeit langsam und geräuschlos Verläuft und wo der Lebensrhythmus der Fischer derselbe wie vor vielen Jahren geblieben ist. Wildenten, italienischer Reiher, Blesshühner, Kraniche usw, lebn inmitten des typischen Mittelmeergebüsches. Der Aufenthalt in einer Charakteristichen Schilfhütte, kann dazu beitragen, echte Liebe zum Meer und für das Leben der antiken Gründer von Caorle zu erwecken.
Venedig
Venedig entsteht auf einem Archipel von ungefähr hundert Inselchen von verschiedener Formen und Groessen zusammengestellt. Diese sind von mehreren Kanälen getrennt die man einzeln "rio" nennt. Der groesste Kanal auf dem die meisten schönsten Paläste blicken, heißt Canal Grande. Auf dem Stadtplan können Sie ihn deutlich sehen, er sieth nämlich wie ein großes auf den Kopf gestelltes S aus. Die Stadt ist in "Stadtsechstel" aufgeteilt. Man nennt sie so weil es sich eben um 6 Stadtviertel handelt: San Marco, Castello, Cannareggio, Santa Croce, San Polo und Dorsoduro.
Ihre Inseln
Murano ist die wohl berühmteste Insel der venezianischen Lagune. Sie ist die Insel der Glasherstellung, einer Kunst, die traditionell vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Nicht zu versäumen sind daher eine Besichtigung der berühmten Glasbrennereien, der Basilika San Donato und natürlich des kostbaren Glasmuseums: hierhin gelangt man in nur 15 Minuten.
Burano die nur dreißig Minuten von Murano entfernte Insel Burano ist noch heute ein aktives Fischereizentrum. Es ist - ebenso wie Torcello - ein Bestandteil der klassichen Rundfahrt zu den Inseln der Lagune. Hier findet der Besucher einen Ort vor, der die charakteristischste Atmosphäre der Lagune von Venedig aufweist, sowohl hinsichtlich seiner Bewohner als auch seiner Bauten. Es ist berühmt für seine Spitzenherstellung und bietet die Möglichkeit, die Wunder der "edelsten und italienischsten aller Spitzen" zu entdecken. Burano ist auch die von Malern bevorzugte Insel - dank seiner kleinen, in lebhaften Farben gestrichenen Häuser, die zwischen dem Blau des Himmels und dem Grün der Lagune geradezu leuchten.
Torcello liegt zwischen den einsamen Sandbänken der Lagune, ca. zehn Schifffahrtsminuten von Burano entfernt. Es ist der einstige Hauptort der Lagune von Venedig. Bis zum 16.Jahrhundert war es eines der bedeutendsten und blühendsten Zentren der Lagune. An diese mittlerweile weit zurückliegende Zeit erinnern heute ledlich zwei wahre Schmuckstücke: die antike Kathedrale und die Kirche Santa Fosca. Anzusehen gilt es außerdem das Museo dell'Estuario mit außerordentlichen archäologischen Funden, die Teufelsbrücke, den legendären Thron des Attila und den strengen mittelalterlichen Wachturm, von dem man eine der schönsten Ansichten der Lagune genießen kann.
Concordia Sagittaria
Concordia ersteckt sich entlang des Flusses Lemene und lädt mit seinem direkt am Ufer liegenden Rathaus aus dem 16.Jahrhundert, dem Bischofspalast, einer der ältesten Diözesen Europas, und dem hoch aufragenden Kirchturm der Kathedrale des Hl.Stefans zu einem Besuch ein. Im Jahr 1873 wurde das "Soldatengrab", eine mit zahlreichen lateinischen Inschriften geschmückte Begräbnisstätte entdeckt, deren Skulpturen und Basreliefs im eigens dafür geschaffenen "Museo Nazionale Concordiese" von Portogruaro aufbewahrt werden. Und dann die römische Brücke in der Via San Pietro; die Thermenanlagen in der Via Claudia; die Überreste des Theaters; die aus der Landschaft herausragenden Mosaike; der Decumanus Maximus: die gut gepflasterte Hauptstraße führt seit kurzem wieder genau auf den Hauptplatz. Und noch heute kann man bei einem Besuch der Ausgrabungsstätten neben der Kathedrale die gut lesbaren Überreste der Trichora Martyrium sehen. Hinter der Kathedrale erhebt sich im Schatten des im Jahr 1150 errichteten romanischen Turms die Taufkapelle aus dem 11. Jahrhundert: der vollkommenste und zusammenhängendste Bau der christlich mittelalterlichen Stadt
|
|